Zur Person

Mag.a art. Solbrit Greschonig
geb. 1967 in Graz

Nach meiner Ausbildung an der Hochschule „Mozarteum“ und der Universität Salzburg begann ich 1992 in einer Wiener AHS als Kunst- und Theaterpädagogin zu arbeiten. Im traditionellen schulischen Rahmen werden Aufgaben vorgegeben und die Ergebnisse bewertet – auch in den so genannten musischen Fächern. Nach einigen Jahren dieser Behandlung haben die meisten Kinder und Jugendlichen das Vertrauen in die eigene Ausdrucksfähigkeit bereits verloren. Sie warten nur noch auf Impulse und Animation von außen. Ihre größte Motivation sind Noten. Dieser grundsätzliche Missstand wurde mir von Jahr zu Jahr klarer, doch es fehlten alternative Ansätze.

Die Geburt meiner Tochter (Lili, geb. 2004) bewirkte einen Wertewandel in meinem Leben. Die Auseinandersetzung mit Emmi Pikler, Maria Montessori und Rebeca Wild eröffnete mir neue pädagogische Horizonte. Durch eine glückliche Fügung stieß ich endlich – spät, aber doch – auf Arno Stern und besuchte seine Ausbildungsseminare in Wien. Bei ihm fand ich Antworten auf meine Fragen und eine neue Ausrichtung meiner Arbeit. Die gewonnenen Erkenntnisse wollte ich ohne Kompromisse umsetzen und richtete im März 2007 den Malort Wien ein.